Die meisten Ausflugsziele, die Familien mit Kindern und Teenagern so ansteuern, sind wohl heiterer Natur oder zumindest in besonderer Weise positiv beeindruckend. Ein düsterer und bedrückender Hintergrund dürfte eher selten sein, doch auch solche Orte verdienen nichtsdestotrotz ebenfalls ihren Platz auf unserer Liste der Sehenswürdigkeiten.

So haben wir uns schon bei unserem Aufenthalt in Amsterdam vor einiger Zeit dort auch das Anne-Frank-Museum angeschaut. Ich hatte damals lange darüber nachgedacht, ob die Mädchen alt genug waren für einen Besuch und ob das überhaupt zu einer Städtereise mit Kindern an sich „passt“, mich letztlich dafür entschieden und es nicht bereut.

Nun, ein paar Jahre später, mache ich mich, mittlerweile mit Teenagern, während unseres großen Roadtrips durch Bayern bis an den Bodensee auf, um dem Dokumentationszentrum des Reichsparteitagsgebäudes in Nürnberg einen Besuch abzustatten, einem riesigen Areal, auf dem die Nationalsozialisten von 1933 bis 1938 ihre Reichsparteitage abhielten.

Wie kommt man am besten hin zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg?

Das Dokumentationszentrum liegt südöstlich vom Zentrum Nürnbergs im Stadtteil Dutzendteich. Mit dem Auto müsst ihr aus der Innenstadt etwa zehn bis 15 Minuten für die Fahrt einplanen, und vor Ort gibt es direkt am Gebäude einen kostenfreien Parkplatz.

Auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln könnt ihr das Gelände prima erreichen: Mit der Straßenbahn Linie 6 oder 8 oder den Bussen 45, 55, 65 und 96 bis ‚Doku-Zentrum‘ oder mit der S-Bahn S2 bis ‚Nürnberg-Dutzendteich‘.

Wir parken direkt vor dem Reichsparteitagsgebäude - irgendwie ist es schön und beeindruckend und furchterregend zugleich.

Wir parken direkt vor dem Reichsparteitagsgebäude – irgendwie ist es schön und beeindruckend und furchterregend zugleich.

Braucht man eine Führung?

Ihr könnt das Gelände auf eigene Faust erkunden. Da es frei zugänglich ist, ist ein Spaziergang durch den Außenbereich kostenlos. Auf dem gesamten Areal sind an den wichtigen Punkten Stelen aus Edelstahl aufgestellt, die euch mit den passenden Informationen versorgen.

Da das Gebiet des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes wirklich ganz schön groß ist, könnt ihr übrigens direkt vor dem Dokumentationszentrum an einer Station der VAG_RAD Mieträder gegen Gebühr ausleihen. Einfach vorher kurz auf der Webseite des Anbieters registrieren und schon könnt ihr gemütlich losradeln. Praktisch!

Bei unserem Besuch entscheiden uns allerdings dazu, an einer richtigen Führung, der „Geländebegehung des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes“, teilzunehmen und werden nicht enttäuscht: So bekommt man einfach doch noch viel mehr Hintergrundwissen mit und kann das Gesehene besser einordnen. Außerdem können wir so auch Nachfragen stellen, die unser erfahrener Guide allesamt geduldig beantwortet.

Der Eingang (bzw. der Ausgang) des Dokumentationszentrums des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg.

Der Eingang (bzw. der Ausgang) des Dokumentationszentrums des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg.

Treffpunkt zu unserer Führung ist 15 Minuten vor Beginn direkt vor dem Eingang des Dokumentationszentrums, das im nördlichen der beiden Kopfbauten der u-förmigen Kongresshalle untergebracht ist. Das lassen wir aber für den Moment erst einmal links (eigentlich rechts…) liegen, und schon geht’s zügigen Schrittes los!

Die Kongresshalle

Erster Stop ist dann am südlichen Kopfbau, in dem heute die Nürnberger Symphoniker untergebracht sind.

Tatsächlich war die Nutzung der Gebäude nach dem Ende des Krieges lange Zeit unklar: Zunächst wurde ihr Abriss diskutiert, um keine Pilgerstätte für zwielichtige Gestalten entstehen zu lassen, zwischendurch wollte man ein Fussballstadion daraus machen, dann ein Einkaufszentrum errichten. Heute dienen die restlichen Bauten hauptsächlich als Lagerfläche, und auf den Dächern wird mit einer Photovoltaikanlage Strom für die Stadt Nürnberg erzeugt.

Etwas unerwartet an diesem Ort: Die Nürnberger Symphoniker sind in einem der Eckgebäude der Kongresshalle untergebracht.

Etwas unerwartet an diesem Ort: Die Nürnberger Symphoniker sind in einem der Eckgebäude der Kongresshalle untergebracht.

Der Innenhof

Wir gehen zwischen den beiden Kopfbauten hindurch und erreichen so das Tor zum eigentlichen Innenhof der Kongresshalle, das unser Guide für uns aufschließt, um hineinzugelangen.

Der Eingang zum Innenhof der Kongresshalle des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg.

Der Eingang zum Innenhof der Kongresshalle des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg.

Im Innenhof der unvollendet gebliebenen Kongresshalle der NSDAP in Nürnberg.

Im Innenhof der unvollendet gebliebenen Kongresshalle der NSDAP in Nürnberg.

Fast 40 Meter hoch sind die runden Mauern aus roten Ziegelsteinen, die uns – nicht von ungefähr einem klassischen Kolosseum der Römerzeit nachempfunden – umgeben. Doch von unserem Guide erfahren wir, dass dieser Bau so eigentlich noch unvollendet ist, denn ursprünglich geplant waren sagenhafte 70 Meter an Höhe sowie eine komplizierte Dachkonstruktion als Abschluss!

50.000 Menschen sollten hier zu den Veranstaltungen der NSDAP Platz finden. Das ist irgendwie gleichzeitig sowohl beeindruckend als auch gruselig.

Die Fassade

Nachdenklich marschieren wir wieder hinaus und gehen nun weiter außen um die Kongresshalle herum.
Dominieren innen die roten Ziegelsteine, so haben die Architekten den Bau von außen komplett mit massiven Granitplatten verkleiden lassen.

Die Außenfassade der Kongresshalle...

Die Außenfassade der Kongresshalle…

...ist mit Granitplatten verkleidet.

…ist mit Granitplatten verkleidet.

Die Arkadengänge

Das Erdgeschoss der äußeren Kongresshalle bildet ein rundherum führender Bogengang, der so großzügig angelegt wurde, dass sogar LKWs hindurchfahren können, um Güter und Waren anzuliefern.

Sogar LKWs können durch die Arkadengänge rund um die Kongresshalle fahren...

Sogar LKWs können durch die Arkadengänge rund um die Kongresshalle fahren…

...so riesig sind die Dimensionen hier!

…so riesig sind die Dimensionen hier!

Hier angekommen bittet uns unser Guide nun, die Granitplatten der Außenfassade einmal genauer anzuschauen. Und richtig: Sehen diese von Weitem ganz einheitlich aus, so fällt uns nun von Nahem auf, dass sie alle unterschiedliche Farben aufweisen: Manche eher rötlich, manche leicht roséfarben, manche dunkelgrau oder auch sehr hell, manche eher beige oder bräunlich.

Ursprünglich sollten die Granitplatten alle genau dieselbe Farbe haben, und sie sollten – der damaligen Dogmatik entsprechend – natürlich alle aus Deutschland kommen. Bald mussten die damaligen Bauherren allerdings feststellen, dass das unmöglich zu bewerkstelligen war: Eine derart riesige Menge an passenden Steinen, wie sie für das immerhin zweitgrößte Monument der Nationalsozialisten überhaupt (nach Prora, dem Seebad-Komplex auf Rügen) benötigt wurde, konnte hier nicht beschafft werden.

Ein Blick nach oben zur kunstvoll gestalteten Decke der Arkadengänge. Es hat - beabsichtigt - ein bisschen etwas von einer Kirche.

Ein Blick nach oben zur kunstvoll gestalteten Decke der Arkadengänge. Es hat – beabsichtigt – ein bisschen etwas von einer Kirche.

Also wurden – im Geheimen – auch Platten aus anderen Steinbrüchen aus anderen Regionen aus dem Ausland besorgt. Um diese vielen unterschiedlichen Farbschattierungen dann wieder zu einem gewollt aussehenden Gesamtkunstwerk zu vereinen, wurde jede einzelne Platzierung jedes einzelnen Steins entsprechend seiner Färbung vorher in einem Plan akribisch abgestimmt und festgelegt, damit insgesamt dann wieder, zumindest aus der Entfernung, alles wie aus einem Guss wirkte. Was ein Wahnsinn!

Die Große Straße

Wir gehen nun wieder ein ganzes Stück weiter, passieren dabei eine weitere Fläche, die heute als Platz für das Nürnberger Volksfest dient oder auch für das Musikfestival Rock im Park oder andere Großveranstaltungen und Open-Air-Konzerte, und stehen nach einer Linkskurve dann plötzlich hier: Auf der Großen Straße.

40 Meter ist sie breit, zwei Kilometer lang und aus symbolischen Gründen führt sie in gerade Linie direkt auf die mittelalterliche Nürnberger Burg in der Innenstadt hin. Sie sollte als Aufmarschstraße zu Ehren der Parteitage der Nationalsozialisten dienen, allerdings kam es dazu nie, denn zeitgleich mit ihrer Fertigstellung 1939 begann der Krieg, und ab dann fanden gar keine derartigen Feiern mehr statt.

Ein merkwürdiges Gefühl, hier zu stehen, wo einmal tausende jubelnde Anhänger die Nationalsozialisten feiern sollten.

Ein merkwürdiges Gefühl, hier zu stehen, wo einmal tausende jubelnde Anhänger die Nationalsozialisten feiern sollten.

Die verschiedenfarbigen Bodenplatten sollten der Orientierung dienen, wo sich wer aufzustellen hatte.

Die verschiedenfarbigen Bodenplatten sollten der Orientierung dienen, wo sich wer aufzustellen hatte.

Einen kurzen Moment schauen wir den herabgefallenen Blättern zu, die der Herbstwind über den heutzutage glücklicherweise soldatenfreien Boden wirbeln lässt, dann geht es auch schon wieder weiter mit unserer Führung, immer dem Guide hinterher, um den Dutzendteich herum.

Ganz schön weit sind wir schon gekommen: Auf der anderen Seite des Dutzendteichs sehen wir nun die Kongresshalle aus der Entfernung.

Ganz schön weit sind wir schon gekommen: Auf der anderen Seite des Dutzendteichs sehen wir nun die Kongresshalle aus der Entfernung.

Das Zeppelinfeld und die Haupttribüne

Als nächstes machen wir am Zeppelinfeld Halt, das tatsächlich so heißt, weil Anfang des 20. Jahrhunderts der Graf Zeppelin mit seinem Luftschiff einmal hier auf einer Wiese landete, als das Gebiet noch als Sport- und Erholungsgelände genutzt wurde.

Unter den Nationalsozialisten wurde dieses Areal als Aufmarschgelände mit Tribünen, Pressetürmen, Fahnenmasten und Flakscheinwerfern umgestaltet, das Platz für mehr als 300.000 Menschen bot.

Hier, auf der Haupttribüne des Zeppelinfelds, jubelten die Massen dem Führer zu, dessen Rednerpult da hinten, genau zwischen den beiden Tribünen liegt.

Hier, auf der Haupttribüne des Zeppelinfelds, jubelten die Massen dem Führer zu, dessen Rednerpult da hinten, genau zwischen den beiden Tribünen liegt.

Heute sind die Stufen ganz schön vermodert und vermoost, das Gebäude im Hintergrund ist sogar ganz gesperrt.

Heute sind die Stufen ganz schön vermodert und vermoost, das Gebäude im Hintergrund ist sogar ganz gesperrt.

Hier links seht ihr das Rednerpult, von dem aus Hitler zu den Menschenmassen auf den Tribünen und auf dem Gelände sprach.

Hier links seht ihr das Rednerpult, von dem aus Hitler zu den Menschenmassen auf den Tribünen und auf dem Gelände sprach.

Der Goldene Saal

Da wir mit unserem Guide unterwegs sind, haben wir die besondere Gelegenheit, auch das Gebäude selber auf der Haupttribüne betreten zu dürfen. Das ist ansonsten nämlich seit einigen Jahren aufgrund von zunehmender Baufälligkeit abgesperrt und eben nur im Rahmen von Führungen zugänglich.

Alle Treppen der Haupttribüne hinauf bis ganz nach oben...

Alle Treppen der Haupttribüne hinauf bis ganz nach oben…

...und dann gelangen wir durch diesen Eingang mit unserem Guide ins Innere.

…und dann gelangen wir durch diesen Eingang mit unserem Guide ins Innere.

Im Inneren stehen wir erst einmal im Dunkeln, bis unser Guide – nachdem sie die Türe direkt hinter uns wieder abgeschlossen hat, damit sich niemand unbefugt hier aufhält – das Licht anknipst. Wir durchqueren einige kleinere Vorräume und stiefeln durch das Treppenhaus, vorbei an einigen baufälligen und mit Zäunen und Gittern komplett abgesperrten Bereichen.

Monumentale Architektur auch im Inneren der Haupttribüne.

Monumentale Architektur auch im Inneren der Haupttribüne.

Reichdekorierte Goldverzierungen und Mosaike schmücken die Decken.

Reichdekorierte Goldverzierungen und Mosaike schmücken die Decken.

Und dann finden wir uns in einer acht Meter hohen Halle wieder: Dem Goldenen Saal. Den Namen verdenkt er, wenig überraschend, seiner goldenen und reichverzierten Decke. Völlig verrückt ist das, hier zu stehen! Wir fühlen uns wie in der finalen Szene eines Indiana-Jones-Films und erwarten, jeden Moment Harrsion Ford um die Ecke biegen zu sehen.

Na, zumindest wäre der uns wesentlich lieber als die hoch dotierte Nazi-Elite, die sich hier früher vor den Auftritten vor dem Volk trafen.

Eine völlig unwirkliche Atmosphäre hier im "Goldenen Saal".

Eine völlig unwirkliche Atmosphäre hier im „Goldenen Saal“.

Durch diese Tür verliess Hitler das Gebäude, um dann auf der Tribüne "wie aus dem Nichts" vor den Menschenmassen zu erscheinen.

Durch diese Tür verliess Hitler das Gebäude, um dann auf der Tribüne „wie aus dem Nichts“ vor den Menschenmassen zu erscheinen.

Wieder draußen an der frischen Luft angekommen, brauchen wir erst einmal eine Pause und lassen unsere Blicke über das weite Zeppenlinfeld schweifen. Heute werden hier Rennen gefahren und Skateboard und Inliner geübt und im Sommer treffen sich die Nürnberger auf der Wiese, um auszuspannen.

Heute ist es ruhig auf dem Zeppelinfeld.

Heute ist es ruhig auf dem Zeppelinfeld.

Der Dutzendteich

Wir sind fast am Ende unserer Führung angelangt. Nun gilt es, den Dutzendteich fertig zu umrunden, um zurück zu unserem Startpunkt zu gelangen: Dem Dokumentationszentrum des Reichsparteitagsgeländes im nördlichen Kopfbau der ehemaligen Kongresshalle.

Nach einem langen Sommer wurde das Wasser im künstlich angelegten Dutzendteich zum großen Teil abgelassen.

Nach einem langen Sommer wurde das Wasser im künstlich angelegten Dutzendteich zum großen Teil abgelassen.

Die Natur hat viel Platz, sich hier wieder auszubreiten. Fast idyllisch, wenn man nicht wüsste, was hier mal war...

Die Natur hat viel Platz, sich hier wieder auszubreiten. Fast idyllisch, wenn man nicht wüsste, was hier mal war…

Wie lange dauert der Rundgang über das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg?

Für die Führung mit Guide über das Außengelände, wie wir sie gemacht haben, solltet ihr zwei Stunden einkalkulieren. Auch wenn ihr alleine loszieht, benötigt ihr schnell anderthalb Stunden – immerhin ist das Areal vier Quadratkilometer gross.

Das Dokumentationszentrum

Zurück am Ausgangsort unserer Führung verabschieden wir uns von unserem tollen Guide. Wer mag, kann nun noch das Dokumentationszentrum besuchen.

Empfohlen wird die Besichtigung Kindern ab ca. 14 Jahren oder Schulklassen entsprechenden Alters, wenn sie das Thema vorab im Unterricht besprochen haben.

Aktuell wird das Museum umgebaut und modernisiert, solange gibt es aber eine Interimsausstellung vor Ort. Auch diese ist aber so umfangreich, dass man hierfür eine gute Stunde einplanen kann.

Blick durch eines der Fenster aus dem Dokumentationszentrum in der ehemaligen Kongresshalle nach draußen.

Blick durch eines der Fenster aus dem Dokumentationszentrum in der ehemaligen Kongresshalle nach draußen.

Was kann man sonst noch so in der Nähe unternehmen?

In Nürnberg selber bietet sich natürlich noch ein Spaziergang aus dem Zentrum hoch zur mittelalterlichen Kaiserburg an, deren markante Silhouette das weithin bekannte Markenzeichen der Stadt bildet. Wer mag, kann hier auch gleich übernachten, denn eine der größten und modernsten Jugendherbergen ist mitten in den historischen Gemäuern untergebracht.

Ansonsten lohnt ein Besuch im Spielzeugmuseum, das als eines der besten in der ganzen Welt gilt und auch regelmäßig interessante Sonderausstellungen anbietet.

Wer den Radius etwas größer ziehen möchte, erreicht in einer guten Stunde Autofahrt bereits das idyllische Rothenburg ob der Tauber, das für seine malerische und nahezu perfekt erhaltene, mittelalterliche Altstadt in der ganzen Welt berühmt ist.

In weniger als zwei Stunden erreicht ihr das schöne Augsburg, wo ihr die 500 Jahre alte Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung der Welt, besichtigen oder euch das Rathaus der Stadt mit seinem eigenen, ganz anderen Goldenen Saal ansehen könnt. Auch die Augsburger Puppenkiste hat hier natürlich ihren Platz, falls der ein oder andere Fan aus Kindertagen unter euch sein sollte.

In der gleichen Zeit könnt ihr übrigens auch direkt bis nach München fahren und euch dort zum Beispiel im beeindruckenden Deutschen Museum umschauen. Ihr seht, ihr habt glatt die Qual der Wahl!

Und falls ihr mit dem Auto einen längeren Roadtrip planen solltet, sind vielleicht die Reisetipps zur Romantischen Straße oder zur Oberschwäbischen Barockstraße interessant für euch. Wir wünschen euch viel Spaß bei euren Unternehmungen!


Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Bayernstraße 110
90478 Nürnberg

Öffnungszeiten (aufgrund der Baumaßnahmen vorübergehend eingeschränkt): Mittwoch – Sonntag 10:00 – 16:00 Uhr

Hinweis: Aufgrund der Baumaßnahmen ist ebenfalls die Parkplatzsituation vor Ort möglicherweise etwas eingeschränkt, eventuell müsst ihr einen kleinen Fussweg einplanen. Auch die Cafeteria ist aus diesem Grund temporär geschlossen, es gibt aber einen Snackautomaten mit Getränken.

Tickets: Erwachsene ab 18 Jahren 6,00€, Kinder ab 4 Jahren 1,50€. Der Besuch des Außengeländes ist kostenfrei!
Für alle Alleinerziehende gibt es erfreulicherweise neben der üblichen Familienkarte für zwei Erwachsene und bis zu drei Kindern für 12,50€ hier sogar auch eine Ein-Eltern-Familienkarte für eine:n Erwachsene:n mit bis zu drei Kindern für 6,50€!

Webseite: museen.nuernberg.de/dokuzentrum/

Führungen

Das Dokumentationszentrum bietet eigene Themen-Führungen an, für unseren lehrreichen Spaziergang über das Reichsparteitagsgelände haben wir aber auf den Verein „Geschichte für Alle e.V.“ zurückgegriffen. Die professionellen und engagierten Mitglieder bieten Stadt- und Museumsführungen in diversen Städten wie Nürnberg, Fürth, Erlangen und Bamberg an. Wir waren sehr begeistert von unserem Rundgang und möchten sie euch gerne weiterempfehlen. Es empfiehlt sich, gewünschte Führungen vorab online zu buchen, da das Interesse daran vor allem am Wochenende und an Feiertagen groß ist.

Tickets: Erwachsene ab 18 Jahren 9,50€, Jugendliche ab 14 Jahren 8,50€, Kinder bis 14 Jahre kostenlos.

Webseite: geschichte-fuer-alle.de