Seit Jahren steht eine pulsierende Metropole wie ein Fels in der Brandung an der Spitze jeden Rankings der sehenswertesten Städte der Welt: London, Großbritanniens Hauptstadt.

Dank der zahlreichen Flüge dorthin ist die Chance, einen günstigen zu finden, recht groß, und die Entfernung z.B. von Köln aus mit etwa einer Stunde ebenfalls überschaubar. Und so ist London zu Recht eines der tollsten Reiseziele, das man mit Kindern und Teenagern erkunden kann – nicht zu vergessen natürlich die schier unendliche Anzahl von Sehenswürdigkeiten, die in dieser betriebsamen Stadt dicht an dicht zu finden sind!

Damit ihr dabei nicht den Überblick verliert, haben wir überlegt, euch eine kleine Top-Ten-Liste der Must-Sees zusammenzustellen. Und da zehn Tipps für London natürlich nicht ausreichen, haben wir großzügig doch noch ein paar mehr angehangen. Viel Spaß bei unseren persönlichen Lieblings-Top-20!

Der Tower of London

Der Tower of London am Ufer der Themse.

Der Tower of London am Ufer der Themse.

Vom Namen dieses Titans unter Londons Sehenswürdigkeiten sollte man sich besser nicht irreführen lassen, denn bei diesem bereits im 11. Jahrhundert erbauten, weitläufigen Gebäudekomplex am Ufer der Themse handelt es sich nun wirklich um weit mehr als einen einzigen Turm.

Wo und wie man am besten die Kronjuwelen zu sehen bekommt, warum die Raben hier die Monarchie erhalten, was man tun muss, um nicht ewig für Tickets anzustehen und einiges mehr haben wir im Artikel „Der Tower of London mit Kindern: Von Kronjuwelen, Kerkern und Königen“ für euch zusammengefasst.

Die Tower Bridge

Ein echter Hingucker: Die Tower Bridge in London.

Ein echter Hingucker: Die Tower Bridge in London.

Vom Tower of London aus kann man sie schon sehen (und am besten nach dem Besuch dort direkt hinüberschlendern): Die Tower Bridge, die die beiden Ufer der Themse miteinander verbindet.

Berühmt ist sie vor allem wegen des eindrucksvollen Spektakels, wenn die Zugbrücke sich öffnet, um Schiffe durchzulassen. Das geschieht tatsächlich auch heute noch mitunter mehrmals am Tag! Wenn ihr den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen wollt, oder wissen möchtet, ob es hier noch mehr – als von der einen Seite zur anderen zu spazieren – zu unternehmen gibt (Spoiler: gibt es!), schaut euch unsere Tipps in „Was kann man alles unter, in, auf, über und vor der Tower Bridge machen?“ an!

Sky Garden

Hinter dem Tower of London lugt bereits unübersehbar das charakteristische Hochhaus des Sky Garden hervor.

Hinter dem Tower of London lugt bereits unübersehbar das charakteristische Hochhaus des Sky Garden hervor.

Der Sky Garden ist eine Aussichtsplattform hoch oben im berühmten Hochhaus 20 Fenchurch Street. Das Besondere daran: Sie ist eingebettet in einen richtigen Garten, vielleicht könnte man auch eher kleiner Dschungel dazu sagen. Komplettiert wird das Ganze durch ein Restaurant und eine Bar, und das Beste: der Besuch ist kostenlos!

Allerdings ist empfohlen, sich Tickets vorher online zu besorgen. Auf wöchentlicher Basis werden sie hier freigeschaltet. Schafft man das nicht oder sind alle vergeben, kann man versuchen, wochentags zwischen 10:00 und 11:30 Uhr und zwischen 14:00 und 16:30 Uhr vor Ort unten am Eingang noch Tickets zu ergattern.

Anfahrt Sky Garden
Tube: ‚Monument‘ (Circle, District)

Tickets Sky Garden
Vorbestellen auf der offiziellen Webseite unter www.skygarden.london. Eintrittskarten sind kostenlos.

Öffnungszeiten Sky Garden
Mo – Fr 10:00 – 18:00 Uhr, Sa & So 11:00 – 21:00 Uhr.

Tate Modern Museum, Millennium Bridge & St. Paul’s Cathedral

Blick auf die Millennium Bridge und die St. Paul's Cathedral vom Tate Modern Museum aus.

Blick auf die Millennium Bridge und die St. Paul’s Cathedral vom Tate Modern Museum aus.

Im Tate Modern Museum in die lebendige Londoner Kunst-Szene eintauchen, danach in einem Katzensprung über die Millennium Bridge, die auch Harry-Potter-Fans aus dem sechsten Film wohl bekannt sein dürfte, hinüber zur imposanten St. Paul’s Cathedral spazieren und dort die coole Flüstergalerie ausprobieren: Unbedingt machen!

Mehr Details zu den drei Attraktionen findet ihr unter „Spaziergang über die Themse: Vom Tate Modern Museum über die Millennium Bridge zur St. Paul’s Cathedral“.

Wo sind die Potter Fans: Plattform 9 3/4

Einmal durch die magische Wand zur Platform 9 3/4, um den Hogwarts Express zu erwischen!

Einmal durch die magische Wand zur Platform 9 3/4, um den Hogwarts Express zu erwischen!

An Harry Potter kommt man bei einem Besuch in London ganz klar nicht vorbei, so kann man z.B. den originalgetreuen Nachbau der Haltestelle des Hogwarts Express, die berühmte Plattform 9 3/4, auf dem sehr realen Bahnhof King’s Cross bewundern.

Das Ganze ist sogar kostenlos, allerdings braucht man wohl ein Händchen für das richtige Timing… Weitere Informationen, wie das genau abläuft, wie unser eigener Besuch dort war und was man sonst noch in London an Bezug zu J.K.Rowlings berühmter Buchreihe sehen und besuchen kann, haben wir hier für euch „Platform 9 3/4 auf King’s Cross… auf nach Hogwarts! (+7 weitere Adressen in London für Potter-Fans)“ gesammelt.

Ein Musical besuchen (z.B. Lion King, Der König der Löwen)

Herumstöbern im Merchandising in der Lounge des weltbekannten Musicals "The Lion King" - gleich geht's los!

Herumstöbern im Merchandising in der Lounge des weltbekannten Musicals „The Lion King“ – gleich geht’s los!

London gilt zu Recht als eine der Top-Zentren für Musicals weltweit: Überall sieht man Werbung für die neuesten Shows, die in den zahlreichen Theatern gespielt werden.

Es ist schon ein Erlebnis, hier eine Aufführung mitzuerleben. Wer eine bestimmte sehen möchte, kauft Karten am besten schon weit im Voraus. Seid ihr flexibel, könnt ihr mit Glück auch günstigere Restkarten für den Tag selber erhalten. Mehr zu unserem Besuch im „König der Löwen“ findet ihr im Artikel „‚And caaaan you feeeel the looooove toniiiiight?‘: The Lion King – mit Kindern ein Musical besuchen in London“.

Hamleys

Das mit Flaggen geschmückte Headquarter des Spielzeug-Imperiums Hamleys in der Regent Street in London.

Das mit Flaggen geschmückte Headquarter des Spielzeug-Imperiums Hamleys in der Regent Street in London.

Vor unserem Trip nach London hatte ich noch nicht von Hamleys gehört, und als ich selber bei meiner Recherche vorab die Empfehlung erhielt, dort vorbeizuschauen, wunderte ich mich erst ein wenig. Ein Spielzeugladen? Was soll daran so besonderes sein? Wir gingen trotzdem hin und oh ja, Hamleys ist etwas Besonderes!

Mehr dazu, warum es uns so gut gefallen hat und was es dort zu erleben gibt, könnt ihr hier lesen „Must-See mit Kindern in London: Hamleys! Einmal die große Runde durch das Spielzeugparadies“

Piccadilly Circus

Bekanntes Markenzeichen: Die bunten Neonleuchten am Piccadilly Circus.

Bekanntes Markenzeichen: Die bunten Neonleuchten am Piccadilly Circus.

Der Piccadilly Circus ist eigentlich nur eine von unzähligen Straßenkreuzungen in London und so richtig viel machen kann man hier zugegebenermaßen auch nicht, aber einen kurzen Stopp sind die vielen leuchtenden Werbeflächen an den Fassaden der Häuser definitiv wert, wenn ihr in der Nähe seid. So etwas gibt es – vielleicht mit Ausnahme des Times Square in New York – sonst nirgendwo zu sehen!

Mehr zu Hintergrund und Entstehungsgeschichte erfahrt ihr in „Heimat der Leuchtreklamen: Der berühmte Piccadilly Circus“.

Der Big Ben

Der berühmte Uhrenturm bei Westminster Abbey: The Big Ben, hier einmal wolkenverhangen.

Der berühmte Uhrenturm bei Westminster Abbey: The Big Ben, hier einmal wolkenverhangen.

Eins der berühmtesten Wahrzeichen Londons ist zweifellos dieser mächtige Uhrenturm bei Westminster Abbey am Ufer der Themse: Der Big Ben mit seiner prägnanten Glockenmelodie. Wo ihr ihn findet, von wo man den besten Blick auf ihn hat und was es mit der jahrelangen Renovierung auf sich hat, könnt ihr hier nachlesen: „Dim-dum-dim-dam, dam-dim-dam-dum: Der Big Ben“.

Das London Eye

Gigantisch und fragil gleichzeitig - und auf jeden Fall sehr beeindruckend: Das London Eye.

Gigantisch und fragil gleichzeitig – und auf jeden Fall sehr beeindruckend: Das London Eye.

Das imposante Riesenrad steht direkt am Ufer der Themse und ist schon eine wahrhaft atemberaubende Attraktion. Weitere Infos zur Fahrt, Tickets und Erreichbarkeit haben wir in einem kleinen Extra zusammengefasst: „Das größte Riesenrad Europas: Das London Eye“.

Wachablösung am Buckingham Palace

Es gehört zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten bei einem Besuch in London: Die militärische Zeremonie bei der Wachablösung der Queens Guards in ihren Paradeuniformen aus roten Jacketts und Bärenfellmützen vor dem Buckingham Palace, der offiziellen Residenz der britischen Königin in London.

Empfohlen ist es, mindestens 45 Minuten oder früher vor Beginn da zu sein, um einen Platz mit guter Sicht zu bekommen. Ich selber habe die Wachablösung bereits als Kind auch schon gesehen, und naja, was soll ich sagen? Es ist eine tolle Sache und auf jeden Fall so wunderbar durch und durch britisch – aber andererseits steht man sehr, sehr, sehr, sehr lange vor den gold-bespitzten schwarz-gußeisernen Gittern auf einer Stelle herum, um darauf zu warten, dass dann irgendwann… nicht besonders viel passiert, und das auch noch ziemlich weit weg.

Mittlerweile hat der Buckingham Palace auf seiner eigenen Seite sogar eine eigene Anleitung veröffentlicht, wie man mit Kindern dort und auch bei einigen alternativen Gelegenheiten zumindest einen Hauch der Wachen und der Atmosphäre miterleben kann, ohne sich in der Menge die Beine in den Bauch zu stehen, siehe www.changing-guard.com.

Anfahrt Buckingham Palace
Tube: ‚Green Park‘ (Jubilee, Piccadilly, Victoria) und St. James’s Park (Circle, District)

Tickets
Kostenlos, nur rechtzeitig anstellen.

Öffnungszeiten
Grundsätzlich täglich um 11:00 Uhr, besser unbedingt rückversichern unter changing-guard.com.

Die Royal Horse Parade

Sie lassen sich niemals aus der Ruhe bringen: Die Wachen der Royal Horse Guards.

Sie lassen sich niemals aus der Ruhe bringen: Die Wachen der Royal Horse Guards.

Eine der Alternativen zu der Parade am Buckingham Palace haben wir auch besucht, nämlich den nachmittäglichen Wachwechsel der Royal Horse Guards gegenüber Whitehall, und das möchten wir euch gerne weiterempfehlen: Man ist nahe genug dran, um gut sehen zu können, man muss nicht weit vor Beginn da sein, und es dauert auch nicht so wahnsinnig lange.

Den ziemlich lustigen Hintergrund, warum die Soldaten diese Übung seit mehr als hundert Jahren hier überhaupt täglich abhalten müssen und weitere Infos findet ihr, wenn ihr mögt, im Artikel dazu „London-Tipp für Kinder: Die entspannte Alternative zum Wachwechsel am Buckingham Palace – Die Royal Horse Parade“.

Harrods

Das berühmte Kaufhaus Harrods bei Knightsbridge.

Das berühmte Kaufhaus Harrods bei Knightsbridge.

Einmal durch die exklusiven Hallen des Luxuskaufhauses Harrods schlendern? Ein wenig Träumen schadet ja nicht!

Was das traditionsreiche Warenhaus mit den Royals verbindet und warum das Design der Innenräume ägyptisch angehaucht ist, erfahrt ihr hier „Schauen und staunen im Luxuskaufhaus Harrods“.

Das Natural History Museum

Alleine das Gebäude ist schon mächtig und beeindruckend: Das Natural History Museum in London.

Alleine das Gebäude ist schon mächtig und beeindruckend: Das Natural History Museum in London.

Auf keinen Fall verpassen solltet ihr bei einer Reise nach London – egal, ob mit oder ohne Kinder oder Teeanger – einen Besuch im Natural History Museum in London. Es gibt so unfassbar viel zu entdecken, dass man wohl mehrere Tage hier verbringen könnte, ohne, dass einem langweilig wird.

Es ist hilfreich, sich vorher schon eine Übersicht zu verschaffen, welche Schwerpunkte man auf jeden Fall sehen möchte. Wir würden euch außerdem raten, Tickets vorab zu ordern, um die unendlich langen Warteschlangen zu überspringen. Wie das alles am besten geht und was wir uns dort angeschaut haben, lest ihr am besten im Special dazu „Verdienter Nummer-1-Tipp mit Kindern in London: Das Natural History Museum“.

Das Victoria and Albert Museum

Das V&A, wie das Victoria and Albert Museum gerne abgekürzt wird, rühmt sich selbst, das weltweit führende Museum für Kunst und Design zu sein. Hier sind mehr als unglaubliche zwei Millionen Kunstgegenstände aus der gesamten Menschheitsgeschichte untergebracht. Das Museum deckt damit so ziemlich alle Bereiche wie Architektur, Möbel, Mode, Textilien, Fotografie, Skulpturen, Malerei, Schmuck, Glas, Keramik, Buchkunst, asiatische Kunst und Design, Theater und Performance ab.

Das Beste sind aber die ständig wechselnden zusätzlichen Angebote für Familien und Kinder jeden Alters – und die sind kostenlos! Täglich gibt es Aktivitäten und Veranstaltungen und an Wochenenden und in den Schulferien zusätzliche Pop-up-Performances und weitere Aktionen, siehe www.vam.ac.uk.

Anfahrt V&A Victoria and Albert Museum
Tube: ‚South Kensington‘ (Circle, District, Piccadilly)

Tickets V&A Victoria and Albert Museum
Eintrittskarten sind kostenlos, einige Sonderausstellungen können kostenpflichtig sein.

Öffnungszeiten V&A Victoria and Albert Museum
Täglich: 10:00 – 17:45 Uhr, Freitags sogar bis 22.00 Uhr.

Kensington Palace, Kensington Gardens & Diana Memorial Playground

Britisches Wetter über Kensington Palace...

Britisches Wetter über Kensington Palace…

... und dem Spielplatz dort in der Nähe, der Lady Di gewidmet ist.

… und dem Spielplatz dort in der Nähe, der Lady Di gewidmet ist.

Wer ein wenig königliche Luft schnuppern möchte, dem legen wir einen Besuch in den Kensington Gardens (direkt neben dem Hyde Park) ans Herz: Im Kensington Palace leben Prince William und seine Familie und Teile des Gebäudes können auch besichtigt werden.

In den Kensington Gardens, die diesen Sitz der Royals umgeben, hat man genug Platz und viel Grün als Alternative zum sonstigen Hochhausdschungel Londons um sich, und außerdem könnt ihr hier auch noch einen wirklich wunderschönen, zu Ehren der verstorbenen Lady Di angelegten Spielplatz erkunden: „Perfektes Ziel für Kinder in London: Kensington Gardens & Diana Memorial Playground“.

Mit dem Kanal Boot in Little Venice fahren

Im Kanalboot durch Little Venice schippern - auch das ist London!

Im Kanalboot durch Little Venice schippern – auch das ist London!

Gar nicht mal so bekannt ist, dass London auch über einen Stadtteil mit einem weit verzweigten System an Kanälen verfügt, der passenderweise ‚Little Venice‘ genannt wird.

Heutzutage kann man mit den nostalgischen, umgebauten Frachtbooten eine Runde drehen und dabei ganz entspannt allerlei Wissenswertes zur Gegend erfahren. Alle Details zu diesem traumhaften Ausflug findet ihr in unserem Special dazu „Zauberhafter Geheimtipp in London: Mit dem Kanalboot von Little Venice zum Camden Lock Market“.

Camden Lock Market

Mit dem oben beschriebenen Kanalboot gelangt man übrigens direkt zum weithin bekannten Camden Lock Market, praktisch! Auch wir sind hier ausgestiegen und haben uns umgeguckt und wow – erst ein riesiger, großartiger Markt mit scheinbar endlosen Reihen von Ständen voller kulinarischer Spezialitäten, dann ausgefallene Shops und Waren noch und nöcher, und was für exzentrische Kleidung die Leute hier teilweise tragen!

So viel zu gucken – für Kinder, Teenager und Erwachsene. Unser Besuch hier war wirklich ein Highlight, von dem die Mädchen bis heute noch erzählen. In unserem Bericht „Faszinierender Camden Lock Market: Heimat fantastischen Street Foods, cooler Läden und schräger Gestalten“ versuchen wir euch einen kleinen Wegweiser durch dieses liebenswerte Chaos zu geben, falls ihr das auch auf eure Liste aufnehmen möchtet (Spoiler: solltet ihr unbedingt).

Royal Observatory in Greenwich

Für diesen Tipp müsst ihr etwas weiter hinaus aus dem Zentrum Londons fahren, aber dafür könnt ihr dort auf zwei Zeitzonen gleichzeitig stehen: Im Park von Greenwich und dem dortigen Royal Observatory mit Planetarium ist nämlich der Nullmeridian, die ‚Prime Meridian Line‘, einfach auf dem Boden eingezeichnet.

Im 19. Jahrhundert wurde besagter Nullmeridian hier festgelegt, eine Linie, deren Überschreiten durch die Sonne als Basis für die valide Bestimmung der Zeitmessung der ganzen Welt fungierte und von der ausgehend die Erde in Längen- und Breitengrade eingeteilt wurde.

Im Royal Observatory kann man noch mehr über die GMT, die Greenwich Mean Time, erfahren und sich außerdem wechselnde Shows im Planetarium anschauen.

Anfahrt Greenwich Royal Observatory
Railway/Boot: Man kann mit den Thames Clippers, den Booten der Themse, in 20-35 Minuten Greenwich erreichen, abhängig von welchem Pier man abfährt. Außerdem ist Greenwich über den Zug angebunden: Mit der DLR bis „Cuts Sark“. Weitere Infos unter www.rmg.co.uk.

Tickets Greenwich Royal Observatory
Erw. 9£, Kinder 5.85£

Öffnungszeiten Greenwich Royal Observatory
Täglich 10:00 – 18:00 Uhr.

…und was noch? Have a Tea Time, of course!

Der traditionelle, britische Nachmittagstee findet – streng genommen – zwischen 15:00 und 17:00 Uhr statt. Zu verschiedenen Sorten Tee werden kleine, köstliche, süße und/oder herzhafte Leckereien gereicht.

Ganz oben unter den Favoriten stehen dabei die klassischen Scones, kleine Gebäckstücke, die mit Butter, Marmelade, Honig oder Clotted Cream, einer weiteren englischen Spezialität, die am ehesten mit „Streichrahm“ übersetzt werden kann, einer Art fester Sahne, gegessen werden. Dazu werden gerne unterschiedliche Sandwiches gereicht, am besten ganz stilvoll auf einer Etagere, außerdem auch Früchtekuchen oder Crumble, mit Streuseln überbackene Früchte.

In London gibt es natürlich unzählige Möglichkeiten, an einer traditionellen, britischen Afternoon Tea Time teilzunehmen, in Hotels, Restaurants oder in kleinen Cafés, je nach persönlichem Wunsch, Ambiente oder Geldbeutel. Probiert es unbedingt einmal aus, viel Spaß beim Genießen!


Ein paar Tipps, was (und wo) man sonst noch essen kann oder sollte bei einem Besuch in London, haben wir in „Londoner Küche: Britische Fish ’n‘ Chips vs. indische Currys“ zusammengefasst.

Vielleicht wollt ihr aber auch noch wissen, wie ihr denn überhaupt am besten in London von einer zur anderen Sehenswürdigkeit gelangt? Dann lest hier weiter „Wie funktioniert das mit Oyster Card, ‚Tube‘ & Doppeldeckern? Alles über öffentliche Verkehrsmittel in London“.

Viel Spaß euch in London und beim Entdecken dieser fantastischen Metropole!
Habt ihr selber schon einige dieser Sehenswürdigkeiten besucht? Oder habt ihr noch weitere Tipps, die wir in unsere Liste aufnehmen sollen? Dann schreibt es in die Kommentare!