Dessau hatten wir bislang als Destination nicht so auf dem Schirm. Das ändert sich 2019 mit dem 100jährigen Jubiläum des ‚Bauhaus‘, jener Bewegung, die bis heute maßgeblichen Einfluß insbesondere auf unsere Vorstellungen von gelungener Architektur aber auch allgemein auf Gestaltung jedweder Art nimmt, und die genau dort, in diesem mittelgroßen Städtchen im Osten Deutschlands, ihre Blütezeit erlebte.

Eins meiner Kinder zeichnet schon seit längerem am Stück Häuser und Grundrisse, was liegt da also näher als den Interessen zu folgen und sich einmal näher damit zu beschäftigen. Und so starten wir während eines Berlin-Aufenthalts morgens früh zur Wiege der Bauhaus-Bewegung, und nach einer guten Stunde quer durch tiefste brandenburgische Landschaft erreichen wir gespannt den Hauptbahnhof in Dessau.

Das Bauhaus Gebäude

Kaum ein paar Minuten zu Fuss von dort entfernt bekommen wir große Augen, als wir uns über die „Bauhaus-Straße“, und so heißt sie nicht von ungefähr, diesem Konstrukt nähern:

Dem Bauhaus-Gebäude, in dem Walter Gropius und seine Mitdozenten ihre Ideen entwickelten und lehrten.

Erster Eindruck des Bauhaus-Komplexes in Dessau.

Erster Eindruck des Bauhaus-Komplexes in Dessau.

Und es verschlägt uns den Atem.

Klar, letzten Endes ist es nur ein Gebäude: Steine, Stahl, Beton, Glas.
Aber es hebt sich doch ganz klar von allen anderen Bauten der Umgebung ab.

Hier sind auch am frühen Morgen schon einige andere Besucher vor uns.

Hier sind auch am frühen Morgen schon einige andere Besucher vor uns.

Das Studentenwohnheim

Im vorderen, linken Teil befindet sich das ehemalige Studentenwohnheim mit seinen markanten Balkonen.

Damals entstanden dort auch viele künstlerische Fotos der Studenten; bei einem Versuch sollen sich bis zu 14 Menschen auf einen einzigen Vorbau gequetscht haben! Man stelle sich nur vor, was da heutzutage in Zeiten von Smartphones, Selfies und Instagram los wäre.

Links die Balkone des Studentenwohnheims "im Profil", rechts die berühmte 'hängende Glasfassade' auf der anderen Seite.

Links die Balkone des Studentenwohnheims „im Profil“, rechts die berühmte ‚hängende Glasfassade‘ auf der anderen Seite.

Die hängende Glasfassade

Einmal drumherum gegangen bewundern wir auf der entgegengesetzten Seite bereits ein weiteres Glanzstück der Ideen des Walter Gropius:

Eine zur damaligen Zeit unerhörte Konstruktion, denn die gesamte Front aus aneinandergereihten Glasfenstern stützt nicht nur nicht das Gewicht des Gebäudes, wie das Außenmauern sonst tun, sondern sie hängt tatsächlich sogar noch mit einigen Zentimetern Abstand einfach an allen Etagen vorbei wie freischwebend einfach vom Dach herab.

Glasfassaden am Bauhaus Gebäude.

Glasfassaden am Bauhaus Gebäude.

Immer wieder wundervolle Ausblicke auf diese schöne und durchdachte Architektur.

Immer wieder wundervolle Ausblicke auf diese schöne und durchdachte Architektur.

Bis jetzt sind wir nur außen herum geschlendert und schon ziemlich begeistert. Bevor wir als Nächstes aber die inneren Räume entdecken, schauen wir erst einmal im Bauhaus Café im Keller des Hauses auf ein Stückchen selbstgemachten Kuchen und ebenfalls selbstgemachte Limonade vorbei – köstlich, köstlich!

Das solltet ihr euch auch nicht entgehen lassen, wenn ihr in der Nähe seid!
Die kleine Pause lässt uns Zeit für etwas Hintergrundwissen:

Woher kommt das Bauhaus eigentlich?

Alles beginnt mit einer Kunstschule, die der Architekt Walter Gropius in den 20er Jahren – damals noch in Weimar – gründet. Sein Ziel ist es, die beiden bis dahin traditionell streng getrennten Bereiche Kunst und Handwerk zusammenzubringen, so dass sich gutes Design im Alltag möglichst vieler Menschen wiederfindet.

Aufgrund politischen Drucks ist der Bauhaus-Direktor allerdings bald gezwungen, mitsamt der gesamten Einrichtung umzuziehen und findet eben in Dessau zumindest für einige äußerst erfolgreiche und produktive Jahre ein neues Zuhause, bis die Nazis, die schließlich an die Macht kommen und von den Ideen ganz und gar nicht begeistert sind, alle Einrichtungen radikal schließen.

Viele Dozenten und Studenten emigrieren deswegen ins Ausland, was pikanterweise letztlich nur endgültig zur Verbreitung und Manifestierung des Bauhaus in der ganzen Welt beiträgt (z.B. bis ins MoMA in New York City, das die deutschen Kreativen mit offenen Armen aufnimmt).

Jetzt aber nix wie rein

Auf dem Weg in den ersten Stock werden wir von einem riesigen Panorama-Fenster empfangen.

Blick in den Innenhof.

Blick in den Innenhof.

Der Museums-Shop

Rechts daran vorbei geht es in den hervorragend ausgestatteten Museums-Shop, in dem alleine man schon einige Zeit verbringen kann (und am liebsten alles mitnehmen möchte).

Hier gibt es alles, was das Herz begehrt: Von Möbeln über Leuchten und unzähligen Designprodukten bis hin zu Katalogen und Büchern, natürlich alles inspiriert vom Bauhaus.

Ein kleiner Einblick in den tollen Museums-Shop. Hierfür unbedingt noch Zeit einplanen!

Ein kleiner Einblick in den tollen Museums-Shop. Hierfür unbedingt noch Zeit einplanen!

Auf den bequemen Couches im Entrée des Shops ruhen wir uns erstmal, genau, wieder aus, denn hier ist auch der Treffpunkt für unsere Führung, die ich von zuhause aus bereits online gebucht hatte. Am Tag unseres Besuchs waren alle Plätze den ganzen Tag über restlos ausgebucht, so dass eine vorherige Reservierung wohl empfehlenswert ist.

Während wir auf den Beginn warten, können wir zumindest einen Teil des imposanten Glasvorhangs noch einmal genauer und jetzt von innen betrachten:

Kleiner Ausschnitt der hängenden Glasfassade beim Museums-Shop von innen.

Kleiner Ausschnitt der hängenden Glasfassade beim Museums-Shop von innen.

Im Original waren die Streben aus Eisen, aber der gesamte ursprüngliche Vorhang wurde im Krieg durch Bomben völlig zerstört. Wiederaufgebaut wurde er erst in den 70ern – dann aber mit lackiertem Aluminium als Gerüst. Wirklich faszinierend!

Und dann geht’s los:

Führung durch das Bauhaus-Gebäude

Zuerst schauen wir uns ein Miniatur-Modell des gesamten Komplexes an und alle Teilnehmer rätseln, wo wir gerade sind. Unser engagierter und kompetenter Guide erklärt uns genau die Bedeutung der einzelnen Gebäudeteile, so dass wir uns ab jetzt gut zurecht finden.

Ein Modellbau des Bauhaus-Gebäudes.

Ein Modellbau des Bauhaus-Gebäudes.

Weiter gehts ins Treppenhaus, wo unser Guide uns zeigt, wie anhand einer einzigen, in der Wand eingelassenen Kurbel alle Fenster auf einmal geöffnet werden können.

Das ist auch dringend nötig, denn bei der vorhandenen Einfachverglasung an so einer gigantischen Fensterfront befindet man sich bei dem unerwartet schönen Sonnenwetter heute ruckzuck in einem Backofen.

Energetik und Wärmedämmung waren damals dann wohl doch noch keine Themen. Diesen kleinen Faux pas lassen wir aber gerne hintenüber fallen – es ist einfach zu schön hier!

Auch im Treppenhaus fügen sich alle Elemente harmonisch zusammen.

Auch im Treppenhaus fügen sich alle Elemente harmonisch zusammen.

Das Direktorenzimmer

Und dann…. Gänsehaut: Das Highlight, das man ausschließlich nur mit einer Führung zu sehen bekommt. Ansonsten ist dieser Raum immer abgeschlossen: Das Direktorenzimmer des Bauhaus!

Hier plante und entwarf Walter Gropius Häuser und Möbel (wie natürlich auch diesen sagenhaften Schreibtisch samt Besucherstuhl).

Es ist wirklich toll. Jedes Detail bedacht, alles fügt sich zusammen. Pure Harmonie in diesem Raum.

Das Direktorenzimmer des Walter Gropius. Zutritt nur mit Führung.

Das Direktorenzimmer des Walter Gropius. Zutritt nur mit Führung.

Die Studentenzimmer

Weiter geht es treppauf treppab in einen anderen Gebäudeteil und einige Stockwerke nach oben. Dort schließt unser Guide ein weiteres Zimmer auf: Eines der Studentenzimmer, denn wir befinden uns mittlerweile im Studentenwohnheim (das mit den Balkonen).

28 Studenten konnten hier wohnen, direkt auf dem Campus. Duschen und Toiletten auf dem Gang, Waschmaschinen und sogar Badewannen im Keller – purer Luxus zu damaligen Zeiten. Kombiniert mit der Mensa und natürlich den Lehrräumen brauchte man das Gelände quasi gar nicht verlassen. Ein komplett eigener Kosmos.

Eins der Studentenzimmer: 20qm zum Leben und Arbeiten.

Eins der Studentenzimmer: 20qm zum Leben und Arbeiten.

Jedes Zimmer ein Einzelzimmer für konzentriertes Arbeiten. Spartanisch eingerichtet, nur mit den üblichen Einbauschränken, einem Schreibtisch und gegenüber einem Bett in einer Koje und darüber ein Ablageboard.

Heute kann man hier als Besucher übrigens auch übernachten! Mehr Infos und den Link zur Buchungsanfrage findet ihr unten am Ende der Seite.

Mensa, Aula & Theater

Danach geht es immer hinter unserem Guide her wieder abwärts, zur sogenannten ‚Festebene‘, denn der letzte Teil unserer Führung bringt uns durch die Kantine (die heute auch noch in Benutzung ist für die Besucher) zur Aula und zum Theater.

Und wow!
Die Bühne ist so angelegt, dass man sie von zwei Seiten aus betrachten kann, wenn gewünscht: Von der einen Seite ganz normal vom Zuschauerraum aus, und dann kann man aber auch die „Rückwand“ der Bühne einfach beiseite schieben und sämtliche Gäste der Kantine können von der anderen Seite ebenfalls zugucken – quasi eine 360°-Bühne. Genial durchdacht!

Blick von der Bühne auf den Zuschauerraum des Theaterbereichs.

Blick von der Bühne auf den Zuschauerraum des Theaterbereichs.

Fazit

Und dann ist die einstündige Führung auch schon zu Ende. Im Vorfeld hatte ich lange gegrübelt, ob wir teilnehmen oder das Gebäude lieber auf eigene Faust erkunden, aber im Nachhinein kann ich sagen, dass die vielen nahezu euphorischen Bewertungen, die ich darüber vorab gelesen hatte, absolut berechtigt sind und ich sehr froh bin, ihnen gefolgt zu sein.

Auf jeden Fall kann man sich hier auch alleine umschauen, aber so bekommt man doch mehr Hintergrundinformationen und einen roten Faden an die Hand – und nicht zuletzt sind einige Räume sowieso nur mit Führung zugänglich und alleine das ist es schon wert.

Wir lassen die Atmosphäre noch ein wenig auf uns wirken und verlassen das Bauhaus-Gebäude schließlich durch das Treppenhaus. Alleine das finde ich schon so schick! Und beruhigend irgendwie. Hach!

Ein letzter Blick ins Treppenhaus des Bauhaus-Gebäudes.

Ein letzter Blick ins Treppenhaus des Bauhaus-Gebäudes.

Die Meisterhäuser

Aber wir sind noch nicht fertig mit Dessau und dem Bauhaus, den nun gehen wir noch einmal ein paar Straßen weiter und gelangen schließlich an eine hohe, weißgetünchte Mauer an einer Allee:

Hinter dieser Mauer beginnen die 'Meisterhäuser' der Dozenten des Bauhaus.

Hinter dieser Mauer beginnen die ‚Meisterhäuser‘ der Dozenten des Bauhaus.

Dahinter verbergen sich vier Wohnhäuser, die der Bauhaus-Direktor für sich und seine Gefährten bauen ließ, die mit ihm am Bauhaus-Gebäude unterrichteten.

Das hier ist das erste, das einzige Einzelgebäude. Es ist das Direktorenhaus, denn hier wohnte Gropius selber. Es wurde im Krieg ebenfalls komplett zerstört, mittlerweile wieder aufgebaut und dient heute als Ausstellungsraum.

Das Wohnhaus des Walter Gropius.

Das Wohnhaus des Walter Gropius.

Dahinter folgen drei identische Doppelhäuser, in denen jeweils zwei Dozenten gemeinsam mit ihren Familien wohnten: Einmal Lyonel Feininger & László Moholy-Nagy, dahinter Georg Muche & Oskar Schlemmer und als letztes Wassily Kandinsky & Paul Klee. Später lebten hier noch Hannes Meyer, Ludwig Mies van der Rohe, Josef Albers, Hinnerk Scheper, Alfred Arndt und andere.

Maler, Grafiker, Fotografen, Bühnenbildner, Kunsttheoretiker, Architekten, Bildhauer, Typografen… es liest sich wie ein Who is Who der Moderne!

Im Krieg wurden auch diese Häuser teilweise zerstört, aber glücklickerweise schon in den 90ern rekonstruiert. Man kann sie auch von innen besichtigen.

Das Doppelhaus von Lyonel Feininger & László Moholy-Nagy...

Das Doppelhaus von Lyonel Feininger & László Moholy-Nagy…

... dahinter sieht man schon das Doppelhaus von dahinter Georg Muche & Oskar Schlemmer...

… dahinter sieht man schon das Doppelhaus von dahinter Georg Muche & Oskar Schlemmer…

... und als letztes das Doppelhaus von Wassily Kandinsky & Paul Klee.

… und als letztes das Doppelhaus von Wassily Kandinsky & Paul Klee.

Wir laufen einmal drumherum, bewundern die Architektur, spinksen durch die Fenster und überlegen, wer von uns wo wohnen würde.

Einen Pool auf dem Dach würden wir noch ergänzen, da hat Gropius nicht ganz zu Ende gedacht!

Mit vielen Eindrücken im Gepäck schlendern wir noch einmal weiter durch Dessau und bauen im Geiste weitere Traumhäuser. Nach wenigen Minuten erreichen wir die letzte Station unseres Aufenthalts in Dessau:

Das Bauhaus Museum

Erst vor 10 Tagen von Angela Merkel höchstpersönlich eröffnet: Ein niegelnagelneues Museum zu Ehren der nun 100jährigen Bauhaus-Ära:

Alles blitzt und blinkt: Das frisch eröffnete Bauhaus-Museum in Dessau.

Alles blitzt und blinkt: Das frisch eröffnete Bauhaus-Museum in Dessau.

Schnieke, schnieke! Blick in die Eingangshalle des Museums.

Schnieke, schnieke! Blick in die Eingangshalle des Museums.

Das Treppenhaus hat dagegen den Charme einer Parkgarage – vielleicht ist es auch einfach noch nicht ganz fertig. Oder es ist Kunst und wir erkennen es nicht, auch möglich, stellen wir mit einem Augenzwinkern fest.

In der ersten Etage angelangt tauchen wir noch einmal ganz in die Welt des Bauhaus ein. Im Vorfeld hatte ich gelesen, dass sich das Bauhaus-Museum mehr auf die entstandenen Produkte konzentriert, im Gegensatz zum Bauhaus-Gebäude, wo es mehr um die Architektur geht.

Der Ausstellungsraum im ersten Stock.

Der Ausstellungsraum im ersten Stock.

Und joah…

… wir sind etwas überfordert. Irgendwie sieht alles interessant aus, es gibt wahnsinnig viel zu lesen, aber uns fehlt die klare Linie, die uns das Ganze auch näherbringt, ohne vorher Kunstgeschichte studiert zu haben.

Es gibt viel anzuschauen und auch Ton- und Videodokumentationen, aber sie scheinen willkürlich herausgegriffen und wahllos aneinandergereiht zu sein, so dass wir irgendwie nicht ganz durchsteigen.

Einige Exponate gefallen uns aber natürlich auch sehr gut:

Ein Modell der Meisterhäuser. Cool - die haben wir nun sogar schon in echt gesehen!

Ein Modell der Meisterhäuser. Cool – die haben wir nun sogar schon in echt gesehen!

Baupläne mit Inneneinrichtung und Zeichnungen der Außenansichten.

Baupläne mit Inneneinrichtung und Zeichnungen der Außenansichten.

Stuhl und Tisch im klassischen Bauhaus-Design.

Stuhl und Tisch im klassischen Bauhaus-Design.

Dokumentation der Foto- und Licht-Arbeiten der Studenten des Bauhaus.

Dokumentation der Foto- und Licht-Arbeiten der Studenten des Bauhaus.

Nachdem wir die ganze Etage durchgelaufen sind und wieder draußen stehen sind wir uns allerdings einig: das war irgendwie nicht so richtig das, was wir uns vorgestellt hatten. Natürlich nur unser rein persönlicher Eindruck, anderen Besuchern scheint es sehr gut zu gefallen, jedenfalls ist der Andrang enorm!

Nichtsdestotrotz hat sich unser Tagesausflug nach Dessau absolut gelohnt; die Atmosphäre und das ganze Arrangement im Bauhaus-Gebäude und der Meisterhäuser waren so faszinierend und es hat uns so gut gefallen und tief beeindruckt, dass wir noch lange darüber sprechen.

Wenn man sich also auch nur ein wenig für Architektur und Design oder einfach auch nur für schöne Dinge interessiert, demjenigen würden wir einen Besuch hier unbedingt ans Herz legen!


Bauhaus-Gebäude

Gropiusallee 38, 06846 Dessau-Roßlau
Öffnungszeiten: täglich 10:00 – 17:00 Uhr
Führungen 11:00 und 14:00 Uhr, am Wochenende auch 12:00 und 16:00 Uhr.
Eintritt 8,50€, Führung 7,00€. Kinder bis 18 Jahre jeweils kostenlos.
Tickets für das Bauhausgebäude online vorbestellen

Übernachtung im Studentenwohnheim: Informationen zu Zimmern und Ausstattung
oder direkt zur Buchungsanfrage.

Meisterhäuser

Ebertallee 57, 06846 Dessau-Roßlau
Öffnungszeiten: täglich 10:00 – 17:00 Uhr
Führungen 12:30 und 15:30 Uhr, am Wochenende auch 13:30 Uhr.
Eintritt 8,50€, Führung 7,00€. Kinder bis 18 Jahre jeweils kostenlos.
Tickets für die Meisterhäuser online vorbestellen

Bauhaus-Museum

Mies-van-der-Rohe-Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau
Öffnungszeiten: täglich 10:00 – 17:00 Uhr
Führungen mittwochs und samstags 13:00 Uhr.
Eintritt 8,50€, Führung 7,00€. Kinder bis 18 Jahre jeweils kostenlos.
Tickets für das Bauhaus Museum online vorbestellen

Allgemeiner Hinweis

Das Angebot und so auch die Internetseiten der Stiftung Bauhaus werden momentan wohl permanent überarbeitet und verändert. Als ich für unsere Reise recherchiert habe, waren die Informationen noch, sagen wir, etwas unübersichtlich, aber das bessert sich erheblich, wie ich im Nachhinein bei einem erneuten Blick auf die Seiten festgestellt habe.

Im Vorfeld hatte ich deshalb außerdem einige Fragen per Mail an die Stiftung geschickt (es soll einen ‚Bauhaus-Bus‘ geben, der alle Orte miteinander verbindet; es war nicht eindeutig, ob Kinder auch bei den Führungen kostenlos teilnehmen können, etc.), die ebenfalls leider nicht beantwortet wurden.

Es scheinen aber wohl Kinderkrankheiten gewesen zu sein, die vielleicht aufgrund des Andrangs des frisch eröffneten Museums entstanden sind. Ab 2020 soll angeblich auch die Ticketvergabe geändert werden. Es ist also auf jeden Fall empfehlenswert, für aktuelle Informationen auf der Webseite vorbeizuschauen.