Feel the magic!

Dem Zauber des legendären Walt Disney kann sich kaum jemand entziehen, und so machen auch wir uns eines Tages voller Vorfreude auf in den einzigen seiner Vergnügungsparks, der in Europa liegt: dem Disneyland (etwas östlich von) Paris.

Ankunft

Reguläre Öffnung & ‚Zauberhafte Extra Zeit‘

Der Park öffnet laut Plan jeden Morgen um 10:00 Uhr. Wenn man in einem der offiziellen Disney-Theme-Hotels übernachtet, darf man die sogenannte „Zauberhafte Extra Zeit“ von 8:30 – 9:30 Uhr nutzen und sich schon vorab umschauen.

Wir haben „nur“ in unserem Campervan auf dem zugehörigen Parkplatz übernachtet, deshalb können wir von der Sonderzeit leider nicht profitieren. Da wir aber praktischerweise beim Aufwachen ja ebenfalls schon direkt vor Ort sind und es nicht abwarten können, schlendern wir trotzdem eine ganze Weile vor unserer offiziellen Startzeit um 10:00 Uhr schon einmal zum Eingang. Notfalls warten wir halt, denken wir.

Als allererstes: Der obligatorische Security Check.

Als allererstes: Der obligatorische Security Check.

Vom Parkplatz aus führen alle Wege zuerst zu dem einen zentralen Platz, an dem alle Besucher durch den Sicherheitscheck müssen. Auch der Bahnhof, in dem die Züge aus Paris und Umgebung halten, befindet sich genau hier.

Security Check

Wir sind direkt dran und ruckzuck durch. Ich las allerdings in einigen Rezensionen, die mir bei meiner Recherche vorab begegnet waren, dass viele Besucher hier schon die erste Dreiviertelstunde ihres Besuchs in Warteschlangen verbracht haben. Es kommt also wohl sehr auf Zeitpunkt, Saison und Wetter an.

Essen in überschaubaren Mengen (bei einer Kühlbox wäre vermutlich Schluss) und auch Getränke dürfen mit hineingenommen werden.

‚Disneyland‘ oder ‚Walt Disney Studios‘?

Hinter der Security muss man sich entscheiden: Das ‚klassische Disneyland‘ oder lieber die ‚Walt Disney Studios‘?

Es handelt sich hier um zwei Themenparks innerhalb des ‚Disneyland Resorts Paris‘. Die normalen Eintrittskarte gelten nur für einen Besuch eines Parks, es sei denn, man hat Tickets für mehrere Tage und/oder eben für beide Parks erworben.

Wir entscheiden uns, beim ersten Besuch und nur einem Ticket für nur einen Tag, klar für das klassische Disneyland und halten uns rechts. Zu den Walt Disney Studios mit dem Schwerpunkt auf Filmgeschichte und MakingOf ginge es linksherum.

Damit stehen wir nun vor dem schon ziemlich beeindruckenden ‚Disneyland Hotel‘, dem teuersten von allen Disney Hotels, die man zur Übernachtung direkt mit buchen kann.

Das 'Disneyland Hotel', das teuerste von allen Disney Hotels, direkt am Eingang.

Das ‚Disneyland Hotel‘, das teuerste von allen Disney Hotels, direkt am Eingang.

Mittendrin: Das ‚Disneyland Hotel‘

Dieses hier liegt wirklich direkt am Eingang und irgendwie fast bereits mitten im Park: Alle Besucher müssen nun rechts oder links daran vorbeigehen.

Aber natürlich auf wunderschönen Wegen mit perfekt arrangierten Blumenrabatten und glucksenden Bächlein drumherum – immerhin befinden wir uns jetzt wirklich schon so gut wie in der magischen Welt des Walt Disney, und das merkt man!

Ticketkontrolle

Hinter dem ‚Disneyland Hotel‘ wiederum geht es nun durch den tatsächlichen Eingangsbereich, in dem man seine Tickets kurz elektronisch erfassen und entwerten lässt.

Und wenn dann das grüne Licht leuchtet und die Schranke aufgeht, dann hat man die Realität getrost hinter sich gelassen.

Auch hier waren bei unserem Besuch nur eine Familie an ‚unserer‘ Station vor uns und wir waren so gut wie sofort dran und durch. Aber auch hier habe ich etliche Rezensionen gelesen, die von Wartezeiten von einer Stunde und mehr berichtet haben.

Übrigens war es immer noch lange keine 10:00 Uhr (die offizielle Startzeit), als wir dann somit wirklich richtig im Park angekommen waren. Unsere Tickets wurden anstandslos durchgezogen. Vielleicht hatten wir nur Glück, vielleicht lohnt es aber, sich auch mit Standard-Tickets schon etwas früher auf den Weg zu machen.

Die Main Street

So, jetzt sind wir endlich richtig da und können endlich richtig loslegen: Die Main Street ist so etwas wie der Empfangsbereich und ist einer idyllischen, amerikanischen Kleinstadt nachempfunden.

Zum Zeitpunkt unseres Besuchs hängt schon etwas Halloween-Dekoration.

Zum Zeitpunkt unseres Besuchs hängt schon etwas Halloween-Dekoration.

Rechts und links säumen Shops, Shops und nochmal Shops sowie einige Cafés und Buden die Straße. Perfekt, um erst einmal langsam in dieser Welt anzukommen und sich einzustimmen auf Mickey, Minnie, Donald, Daisy, Pluto und die vielen, vielen anderen.

Und ganz am Ende der Main Street, noch in weiter Ferne, sieht man bereits den einen zentralen Punkt jedes Disneylands, der jedem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert: Das Schloss von Dornröschen.

Das Disney-Schloss

Wir kommen immer näher und näher und dann… tadaa! (ich werfe mal etwas Sternenstaub über das nächste Foto)

Willkommen in der Welt des Walt Disney, willkommen in Disneyland!

Willkommen in der Welt des Walt Disney, willkommen in Disneyland!

Unglaublich eigentlich, so ein Fantasiegebilde mal eben in echt aufzubauen. Ich frage mich, ob Walt Disney auch mal ausgelacht wurde, als er jemandem seine ersten Pläne für das erste Disneyland in Los Angeles erzählt hatte in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts…

Ich meine, heute ist Disney eine der mächtigsten Marken der ganzen Welt, aber auch er hat ja einmal mit nichts angefangen. Oder besser: Mit einem Traum.

Galerie, Kerker und Dornenhecke

Die schön geschwungene Schlossbrücke bringt einen ins Innere des Schlosses. Hier kann man auf eine Empore hinaufsteigen und sich bunte Glasfenster anschauen, die Dornröschens Geschichte erzählen.

Alternativ kann man in den Kerker hinabsteigen und den wohl nur ein klitzekleinwenig gruseligen Drachen wecken. Wir wollen aber erst einmal weiter, gucken, was es hier noch so gibt.

Wie es sich für Dornröschens Schloss gehört, gelangt man dahinter erst einmal zu einer Dornenhecke. In unserem Fall steht auch Maleficent direkt dabei – die finden wir aber mit Plastikumhang und grün geschminktem Gesicht eher enttäuschend (okay, es ist halt auch nicht Angelina Jolie) und verzichten auf ein Foto mit ihr, für das man sich in einer Schlange anstellen kann.

Die Dornenranke hinter Dornröschens Schloss.

Die Dornenranke hinter Dornröschens Schloss.

Hinter dem Schloss: Frontier-, Adventure-, Fantasy- und Discoveryland

Um Dornröschens Schloss herum sind die vier Länder des Disneylands mit ihren fantasievollen Bauten, Attraktionen und Fahrgeschäften angelegt. Im Uhrzeigersinn sind das:

  1. Frontierland (Wilder Westen mit Saloons, Gebirge und Schaufelraddampfer)
  2. Adventureland (Indiana Jones, Fluch der Karibik, Robinsons Hütte)
  3. Fantasyland (die Klassiker: Peter Pan, Alice im Wunderland, Dumbo, Pinocchio und natürlich alle Prinzessinnen)
  4. Discoveryland (Star Wars, Toy Story)

Je nach Vorliebe der Besucher verteilen sich ab hier die Menschenmassen auf die einzelnen Bereiche. Uns interessiert das Fantasyland am meisten, also geht es zuerst dahin.

Vorbei am Karussell des Ritters Lancelot...

Vorbei am Karussell des Ritters Lancelot…

... weiter zum immer beliebten Klassiker Dumbo, dem fliegenden Elefant, ...

… weiter zum immer beliebten Klassiker Dumbo, dem fliegenden Elefant, …

... zur Welt von Pinocchio und Gepetto, wo man an seiner 'wagemutigen Fahrt' teilnehmen kann.

… zur Welt von Pinocchio und Gepetto, wo man an seiner ‚wagemutigen Fahrt‘ teilnehmen kann.

Plötzlich hören wir die unverkennbare Musik von ‚Fluch der Karibik‘, und so biegen wir kurzerhand ab ins Adventureland.

Ein echtes Piratenschiff auf einer Lagune mit dem Schädelfelsen im Hintergrund, hoho!

Ein echtes Piratenschiff auf einer Lagune mit dem Schädelfelsen im Hintergrund, hoho!

Ab hier gilt: Hakuna matata! Wir sind im Reich des Königs der Löwen gelandet.

Ab hier gilt: Hakuna matata! Wir sind im Reich des Königs der Löwen gelandet.

Wir wechseln zurück ins Fantasyland, wo es direkt ein ganzes Haus gibt, in dem man Mickey Mouse persönlich die Hand schütteln und Fotos machen lassen kann.

Ich hatte mir Disneyland so vorgestellt, dass hier auch viele Figuren einfach so durch den Park spazieren, damit man sie treffen und sich mit ihnen ablichten lassen kann zur Erinnerung – aber das ist wohl mittlerweile streng durchorganisiert und auf spezielle Plätze reduziert. Spontan trifft man nur noch vereinzelt Charaktere im Park, was ich eigentlich ein bisschen schade finde.

'Meet Mickey Mouse' - normalerweise sind hier immer lange Schlangen.

‚Meet Mickey Mouse‘ – normalerweise sind hier immer lange Schlangen.

Na, Lust einmal herumzuwirbeln in den Teetassen des verrückten Hutmachers?

Na, Lust einmal herumzuwirbeln in den Teetassen des verrückten Hutmachers?

Shows

Neben den angebotenen Attraktionen ist Disney vor allem für eins bekannt: Shows und Paraden! Geschichten erzählen ist das Kerngeschäft des Disneylands – es heißt oft, dass man in anderen Vergnügungsparks reißerischere Fahrgeschäfte findet.

Die angebotenen Shows finden zu festen Uhrzeiten statt und die Themen wechseln ständig: Bei unserem Besuch geben sich die Meereshexe Ursula und weitere Bösewichte die Ehre.

Die Show "Are you brave enough?" mit den Disney-Villains auf der 'Castle Stage', einer Außenbühne.

Die Show „Are you brave enough?“ mit den Disney-Villains auf der ‚Castle Stage‘, einer Außenbühne.

Saisonale Aktionen

Passend zur jeweiligen Saison kann man mit etwas Glück schon tagsüber die ein oder andere Parade zu einem besonderen Spezial-Thema erleben: Im September und Oktober zum Beispiel „Mickey’s Halloween Celebration‘, zu der die Charaktere entsprechend verkleidet sind und auch die Wagen und die gesamten Aufbauten passen zur herbstlichen Stimmung.

Minnie Mouse im Halloween-Look vor einem herbstlichen Füllhorn auf ihrem Wagen der 'Halloween Parade'.

Minnie Mouse im Halloween-Look vor einem herbstlichen Füllhorn auf ihrem Wagen der ‚Halloween Parade‘.

Auch Pluto samt seinem ganzen Haus sind im Halloween-Look. Erschrecken muss sich hier aber keiner - der Fokus liegt klar auf fröhlich-buntem Spaß.

Auch Pluto samt seinem Haus im Halloween-Look. Erschrecken muss sich hier aber keiner – der Fokus liegt klar auf fröhlich-buntem Spaß.

Stars on Parade

Das Highlight an sich ist die große Abschlussparade ‚Stars on Parade‘ mit Mickey und vielen anderen bekannten Charakteren auf ihren eigenen Paradewagen mit passenden Tänzern vorneweg samt passender musikalischer Untermalung gegen Ende des Tages im Disneyland.

Sehnsüchtig erwartet sitzen viele der Besucher schon eine ganze Weile am Wegesrand, um sich gute Plätze zu sichern und freie Sicht zu haben.

Gespanntes Warten - gleich geht's los!

Gespanntes Warten – gleich geht’s los!

Den Anfang machen natürlich Mickey und seine Freunde samt magischem Geschichtenbuch.

Den Anfang machen natürlich Mickey und seine Freunde samt magischem Geschichtenbuch.

Buzz Lightyear und Woody folgen auf einem quietschebunten Spielzeugwagen für Toy Story.

Buzz Lightyear und Woody folgen auf einem quietschebunten Spielzeugwagen für Toy Story.

Der König der Löwen mit Simba, Nala, Timon und Pumba gehören ebenso dazu wie Nemo und Dorie samt ihrer bunten Unterwasserwelt.

Der König der Löwen mit Simba, Nala, Timon und Pumba gehören ebenso dazu wie Nemo und Dorie samt ihrer bunten Unterwasserwelt.

Anna und Elsa von Frozen dürfen natürlich nicht fehlen, mit dem Rentier Sven vorneweg, und auch Maleficent als feuerspeiender Drachen ist mit von der Partie.

Anna und Elsa von Frozen dürfen natürlich nicht fehlen, mit dem Rentier Sven vorneweg, und auch Maleficent als feuerspeiender Drachen ist mit von der Partie.

Romantik pur beim Auftritt der tanzenden Prinzessinnen und Prinzen samt den drei Feen aus Dornröschen...

Romantik pur beim Auftritt der tanzenden Prinzessinnen und Prinzen samt den drei Feen aus Dornröschen…

... gefolgt von Belle und dem Biest sowie Cinderella mit Prince Charming.

… gefolgt von Belle und dem Biest sowie Cinderella mit Prince Charming.

Feuerwerk

Wer dann noch durchhält, kann sich als Abschluss das allabendliche Feuerwerk ‚Disney Illuminations‘ samt bunten Lichtprojektionen, tanzenden Wasserfontänen, viel Pyrotechnik und noch mehr Spezialeffekten über dem Disney Schloss anschauen.

Ich hatte mich anfangs immer gefragt, warum es so viele Angebote mit Tickets über mehrere Tage hinweg gibt – jetzt weiß ich es: Das alles ist an einem Tag kaum zu schaffen, der absolut Overload, zumal mit kleinen Kindern.

Disney Village

Braucht man eine Pause vom bunten Treiben, ist man nebenan im ‚Disney Village‘, das für alle Besucher beider Parks frei zugänglich ist, gut aufgehoben.

Das ‚Disney Village‘ ist ein komplettes, eigenes Vergnügungsviertel im Disneyland Resort Paris und liegt zwischen dem ‚Disneyland‘ und den ‚Walt Disney Studios‘. Hier reihen sich Shops und Restaurants dicht an dicht aneinander, die auch bis weit in den Abend hinein, lange nach Schließung der beiden Parks, geöffnet sind.

Ein Besuch im Cafe Mickey oder im Rainforest Cafe oder eine Fahrt mit einem Heißluftballon gefällig?

Ein Besuch im Cafe Mickey oder im Rainforest Cafe oder eine Fahrt mit einem Heißluftballon gefällig?

Eigentlich handelt es sich um eine einzige, unglaubliche, reine Konsum-Meile: Disney, Disney, Disney überall.

Was man hier nicht kaufen kann aus der riesigen Welt des Merchandising, das gibt es nicht. Aber wenn man das ganze etwas entspannt angeht, macht es auch ganz schön viel Spaß, sich hier treiben zu lassen und zu schauen und zu staunen. Wir fanden ja schon den großen Disney-Store am Times Square in New York City beeindruckend, aber das ist nichts gegen das, was man hier zu sehen bekommt.

Disney, Disney, und nochmal Disney - hier bekommt man alles, was das Herz begehrt.

Disney, Disney, und nochmal Disney – hier bekommt man alles, was das Herz begehrt.

Nostalgische Statuen von Mickey und Minnie Mouse begrüßen die Gäste im Disney Village.

Nostalgische Statuen von Mickey und Minnie Mouse begrüßen die Gäste im Disney Village.

Tipps & Tricks

Essen im Park vs. Essen im Village

Auch die Auswahl an Restaurants und Cafés ist riesig: Planet Hollywood, ein klassisches Diner,  ein Western Saloon, ein bayrisches Schloss, ein Steakhouse, Essen im Regenwald oder in einer Sportsbar, Sandwiches und Burger, Starbucks, Vapiano, McDonalds – das alles und mehr findet man hier.

Und das ist ehrlich gesagt gut so, denn wenn es sich bei dem Großteil des Angebots letztlich doch um Fast Food handelt, ist das leider qualitativ immer noch um Längen besser und noch dazu um einiges günstiger als das Essen im eigentlichen Disneyland-Park.

Wir hatten vorher schon viel schlechtes darüber gelesen und es ist tatsächlich genau so: Super teuer, gerade so essbar, und, was wirklich auffällig war: Man muss im Park unglaublich lange auf seine Bestellung warten, selbst, wenn nicht viele Menschen vor einem in der Schlange sind.

Deshalb: Wenn man wirklich Hunger hat, geht man besser rüber ins Disney Village.

Fast Pass

Apropos anstehen: Auch die Schlangen an den Fahrgeschäften des Disneylands sind bekanntermaßen lang; Wartezeiten von bis zu einer Stunde sind an gut besuchten Tagen keine Seltenheit.

An den Attraktionen selber sind die voraussichtlichen Wartezeiten angeschlagen, so dass man das etwas abschätzen kann. Hilfreich ist da auch die kostenlose, offizielle Disneyland-App, bei der man diese Angaben ebenfalls nachgucken kann. So kann man besser planen, wann es sich lohnt, wo hinzugehen.

Wer dem entgehen möchte, der kann sich einen sogenannten ‚Fast Pass‘ besorgen. Damit kann man sich quasi an einer Attraktion ‚vormerken‘ lassen, zur richtigen Zeit wiederkommen und darf sich dann vordrängeln. Leider sind diese extra Pässe nicht gerade günstig.

Tickets

Eintrittskarten für Disneyland kann man vorab online erwerben. Die Webseite ist erstaunlicherweise nicht sonderlich komfortabel; User sollen wohl die telefonische Variante nutzen, damit dort noch weitere Angebote gleich mitverkauft werden können.

Spaßeshalber haben wir dort angerufen, wo dann freundlicherweise zufällig genau uns ein Super-Mega-Rabatt gewährt werden sollte – womit wir, wie wir dann nachrechneten, immer noch mehr als bei einer Online-Buchung bezahlt hätten. Fanden wir sehr suspekt.

Die reinen Ein-Tages-Tickets sind in drei Kategorien unterteilt: die günstigste MINI (üblicherweise montags bis freitags, außer zu Ferienzeiten oder an Feiertagen), danach MAGIC (mit denen man zusätzlich auch an normalen Wochenenden kommen kann) und die teuerste SUPER MAGIC (womit man auch Zugang in Ferienzeiten oder an Feiertagen erhält).

Ab 12 Jahren zahlen Kinder den Erwachsenenpreis.

Man kann auch direkt Tickets für mehrere Tage erwerben, und natürlich auch die Übernachtung in den Disney Hotels sofort mitbuchen. Uns war das zu teuer, deshalb haben wir lieber mit dem Campervan auf dem zugehörigen Parkplatz übernachtet.

Fazit

Es ist schon ein Erlebnis, einmal durchs Disneyland zu laufen. Ich bin allerdings ganz schön froh, dass wir an einem Wochentag in der Nebensaison dort waren – ich mag mir kaum vorstellen, wie das an ausgebuchten Tagen zur Hauptsaison ist, da braucht man wirklich starke Nerven und eine gute Portion Gelassenheit.


Disneyland Resort Paris

Boulevard de Parc
77700 Coupvray
Frankreich

disneylandparis.com/de-de/