Die Toskana gehört wohl zu den schönsten Regionen Italiens und ist mit ihren weitläufigen Tälern und Hügeln voller Weinreben und Olivenbäume und der Vielzahl an entlegenen Höfen, die als Agriturismo oft eine authentische Bleibe mit Übernachtung und Verpflegung für Reisende wie uns anbieten, eine wunderbare letzte Etappe zum Ausruhen.

Unsere Italien-Tour durch die Lombardei und Venetien bis jetzt in die Toskana war ungemein spannend, abwechslungsreich und faszinierend für die Kinder und mich, aber natürlich brauchen die vielen Erlebnisse auch Zeit und Ruhe, um verarbeitet zu werden – das haben wir uns jetzt verdient, und hier den perfekten Platz zum Ausspannen gefunden!

Weinreben vor den Hügeln der Toskana.

Weinreben vor den Hügeln der Toskana.

Typisch für die Toskana: Die langen, schmalen Pinien, die die Landschaften durchziehen.

Typisch für die Toskana: Die langen, schmalen Pinien, die die Landschaften durchziehen.

Sanfte Hügellandschaften in der Toskana.

Sanfte Hügellandschaften in der Toskana.

„Unser“ Agriturismo ‚Il Torrino‚ bei Tania und Mauro liegt bei Montaione, einem Dorf so ziemlich in der Mitte zwischen Pisa, Florenz und Siena, und bietet damit die perfekte Lage für Ausflüge in die Umgebung, denn die Toskana hat außer Ruhe und viel Platz und Oliven und Wein auch noch viele interessante kleinere und größere Städte zu bieten, die sich zu erkunden lohnen.

Das Beste: Von hier aus sind die meisten Ziele in ein bis maximal zwei Stunden mit dem Auto zu erreichen. Ideal also für Tagesausflüge nach einem köstliches Frühstück im Agriturismo mit der Gewissheit, dass bei der Rückkehr ein reichhaltiges Abendessen auf einen wartet und man sich weiter um nichts kümmern muss.

Im Herbst in der Toskana kommt öfters noch die Sonne raus und schafft es auch noch auf richtig angenehme Temperaturen.

Im Herbst in der Toskana kommt öfters noch die Sonne raus und schafft es auch noch auf richtig angenehme Temperaturen.

Zum einen befindet sich im Nordosten natürlich das mächtige Florenz, wo wir gerade zuvor den Tag verbracht haben und die Geheimgänge der Medici durchstreifen und die vielen anderen Sehenswürdigkeiten der einst mächtigsten Stadt Europas zumindest erahnen konnten.

Im Nordwesten liegt Pisa, eine trotz der Touristenströme überraschend angenehme, kleine Stadt, in der neben dem obligatorischen Besuch des berühmten schiefen Turms auch noch einen Spaziergang durch die schöne Altstadt lohnt.

Neben diesen beiden größeren Städten ist natürlich Siena im Südosten einen Ausflug wert und bekannt für ihre wunderschönen, mittelalterlichen Ziegelgebäude, deren Dächer rötlich in der Sonne glänzen.

Außerdem gibt eine Vielzahl an kleineren Städten, die einen Ausflug lohnen:

  • San Gimignano mit seinen vielen hohen, schlanken Türmen, über deren Zweck bis heute keine Klarheit besteht,
  • Vinci, der Geburtsort Leonardo da Vincis, von dem er seinen Namen ableitete, mit einem Museum zu seinen Werken und seinem Werdegang,
  • Lucca mit einem schönen botanischen Garten
  • Volterra mit seinen schroffen Felsabstürzen und einem tollen Ausblick ins Umland oder
  • Montecatini Terme, der größte Kurort der Toskana, mit Standseilbahn hoch zum historischen ursprünglichen Siedlungskern der Kleinstadt

Oder man sucht sich einfach eines der kleineren Dörfer auf der Landkarte heraus oder fährt einfach wild drauf los – früher oder später landet man in der Toskana unausweichlich in einem entzückenden, malerischen Dorf, vielleicht mit etwas Glück an einem Markttag oder mit einer Veranstaltung.

In der Ferne sieht man immer wieder vereinzelte Höfe zwischen den Büschen und den Feldern der Toskana.

In der Ferne sieht man immer wieder vereinzelte Höfe zwischen den Büschen und den Feldern der Toskana.

Und an vielen Tagen wird es auch nochmal richtig sonnig und schön!

Und an vielen Tagen wird es auch nochmal richtig sonnig und schön!

Wir haben die Toskana zum ersten Mal besucht und können sie nur jedem ans Herz legen. Aus den südlichen Bundesländern Deutschlands ist man mit dem Auto in wenigen Stunden hier, oder man macht es wie wir und nutzt den gut ausgebauten Zugverkehr zur Überwindung der Distanz bis nach Italien.

Am 12. Tag unserer Reise verabschieden wir uns schweren Herzens vom Agriturismo ‚Il Torrino‘ und von unseren wunderbaren Gastgebern Tania und Mauro und ihren Kindern, packen unsere Sachen in den Mietwagen und fahren nach Pisa, wo wir das Auto problemlos abgeben und vom dortigen Flughafen in gut zwei Stunden wieder nach Hause fliegen.

Was für ein Trip!
Was haben wir alles erlebt!

Und, Toskana: Wir kommen sehr gerne einmal wieder vorbei.

Oliven und immer wieder Oliven... Rohstoff für das gute Öl, das in nahezu allen Gerichten verwendet wird.

Oliven und immer wieder Oliven… Rohstoff für das gute Öl, das in nahezu allen Gerichten verwendet wird.