Eine kleine Auszeit vom Alltag gefällig? Dann ist der Japanische Garten in Leverkusen genau das Richtige!

So besonders riesig ist er zwar nicht, aber auf jeden Fall wirklich groß genug, um ein-zwei Stündchen entspannt herumzuflanieren, die Ruhe und die frische Luft zu genießen und die Schönheit von Pflanzen, Büschen, Sträuchern und Bäumen zu bestaunen.

Bereits am Eingangsschild des 'Japanischen Gartens': farbige Blumenpracht, wohin man sieht.

Bereits am Eingangsschild des ‚Japanischen Gartens‘: farbige Blumenpracht, wohin man sieht.

Sogar ein echtes Teehaus steht im japanischen Garten!

Sogar ein echtes Teehaus steht im japanischen Garten!

Asiatische Torelemente und Brücken verleihen dem Park sein besonderes Flair.

Asiatische Torelemente und Brücken verleihen dem Park sein besonderes Flair.

Diese schönen Brücken überall! Hach, es gefällt uns richtig gut hier!

Diese schönen Brücken überall! Hach, es gefällt uns richtig gut hier!

Das macht schon etwas mit einem, meine ich, diese japanische Art der Gestaltung von Natur und Bauten. Man fühlt sicher nach einem Spaziergang selber geradezu innerlich aufgeräumt und sortiert.

Ein bisschen verrückt hört sich das an? Mag sein. Aber probiert’s ruhig aus! Mir jedenfalls geht es nach jedem Besuch dort so.

Wie es dazu kam…

Anfang des vergangenen Jahrhunderts machte der Direktor eines Leverkusener Farb- und Chemieunternehmens, aus dem später einmal die Bayer AG werden sollte, eine Weltreise. Dabei gelangte der ohnehin pflanzenbegeisterte Naturliebhaber auch nach Japan und war so beeindruckt von den dortigen Gartenanlagen, dass er zuhause neben seiner Villa eine ebensolche anlegen ließ.

In den 50er Jahren wurde der Japanische Garten dann für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und erfreut seitdem viele Besucher und auch die Arbeiter aus dem benachbarten Bayerwerk zur Mittagspause. Geöffnet ist er täglich, und es kostet keinen Eintritt.

Ohne Frage müssen wir über diese Steine gehen. Mehrmals.

Ohne Frage müssen wir über diese Steine gehen. Mehrmals.

Eine Wasserfontäne, unzählige Seerosenblätter und nicht zuletzt ein erhabener Fischreiher - wow!

Eine Wasserfontäne, unzählige Seerosenblätter und nicht zuletzt ein erhabener Fischreiher – wow!

Wir sind umgeben von Wasser hier, überall fließt und plätschert es.

Wir sind umgeben von Wasser hier, überall fließt und plätschert es.

Mit seinen verzweigten Pfaden, Teichen und kleinen Wasserfällen ist der „Japanische Garten“ zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Am schönsten finde ich ihn jedoch im Frühling, wenn die Magnolien und Azaleen und natürlich alle anderen Blumen beginnen zu blühen.

Neben den unzähligen Blumen wurden hier natürlich auch viele Gehölze und Stauden asiatischer Herkunft gepflanzt, wie z.B. typische Ahornsorten, Kamelien, Rhododendren, Pfingstrosen und japanische Zierkirschen.

Aber auch, wer in der Botanik nicht so bewandert ist, kann sich dem asiatischen Flair nicht entziehen, denn alle paar Meter fallen einem eindeutig fernöstlich geprägte Bauwerke ins Auge: verschiedene Torbögen, diverse Brücken, sogar ein echtes Teehaus samt Inneneinrichtung sowie einen Glockenturm!

Wir sind nicht ganz sicher, was das ist, aber es sieht sehr hübsch aus!

Wir sind nicht ganz sicher, was das ist, aber es sieht sehr hübsch aus!

Bäume, Büsche, Seen und Blumen allüberall - ist das schön hier!

Bäume, Büsche, Seen und Blumen allüberall – ist das schön hier!

Ursprünglich waren auch typische Bronze-Statuen im ganzen Garten verteilt aufgestellt, diese wurden aber leider vor ein paar Jahren komplett entfernt, da Metalldiebe immer wieder Schaden anrichteten.

Aber keine Sorge: Es bleibt genug zu gucken! Zum Beispiel die vielen Tiere, die hier leben: In den Seen schwimmen unzählige Koi-Karpfen und jede Menge andere Fische mit Scharen an Enten um die Wette. Außerdem gibt es Schildkröten, und wir haben sogar Fischreiher gesehen!

Ob sich die Enten wundern, warum die Fische nie Luft holen? Und ob sich die Fische fragen, was die Enten da an der Wasseroberfläche machen?

Ob sich die Enten wundern, warum die Fische nie Luft holen? Und ob sich die Fische fragen, was die Enten da an der Wasseroberfläche machen?

Pure Idylle. Da möchte man bald gar nicht mehr weg.

Pure Idylle. Da möchte man bald gar nicht mehr weg.

Und noch ein letztes Tor zum Schluss...

Und noch ein letztes Tor zum Schluss…

Wer also einfach mal raus möchte oder vielleicht gerade eine Pause vom hektischen Leben braucht, dem sei ein Spaziergang im Japanischen Garten zur spontanen Erholung wärmstens ans Herz gelegt, sowohl mit Kindern als auch ohne.

Eine angenehm unaufgeregte Angelegenheit!

Auf dem Weg zum 'Japanischen Garten' geht man übrigens ein Stück durch einen ebenfalls schönen Park, der vor allem über tolle Kletterbäume verfügt!

Auf dem Weg zum ‚Japanischen Garten‘ geht man übrigens ein Stück durch einen ebenfalls schönen Park, der vor allem über tolle Kletterbäume verfügt!

Was für ein Baum! Ein krönender Abschluss auf unserem Weg zurück zum Parkplatz.

Was für ein Baum! Ein krönender Abschluss auf unserem Weg zurück zum Parkplatz.


Japanischer Garten

Kaiser-Wilhelm Allee
51373 Leverkusen

Eintritt ist frei.

April bis Oktober: 9:00 – 20:00 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ab 9:30 Uhr.
November bis März: 9:00 – 16:30 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 9:30 – 17:00 Uhr.

Parken kann man an Wochenenden und Feiertagen prima auf dem Parkplatz „Japanischer Garten“ (P34). Montags bis freitags ist es dort erst ab 14.30 Uhr erlaubt.

Nicht alle Wege sind für Kinderwagen und Rollstühle befahrbar, aber es gibt einen extra dafür ausgeschilderten Rundweg, bei dem das problemlos möglich ist.